zur Startseite2-D-Code PDF417, Datamatrix, Postbarcode, UPS 2-D-Code und andere Barcodes für Paketdienste drucken Sie optimal z. B. aus SAP®-Anwendungen mit dem THERMOjet4e sowie den Solid- Etikettendrucker. Das sind Barcodedrucker mit PCL5-Emulation, also Thermodrucker, die Etiketten von der Rolle bedrucken und sich wie ein Laserdrucker verhalten.

2-D-Code-Know-how, Drucker und Scanner aus einer Hand

Der 2-dimensionale PDF417 2-D-Code

Der 2-dimensionale PDF417 2-D-Code kann auf der Fläche eines 1-dimensionalenPDF417 Code mit niedriger Auflösung Standardbarcodes bis zu 1,1 KB an maschinenlesbaren Daten speichern. Die Abkürzung "PDF" steht dabei für "Portable Data File" und weist darauf hin, dass es sich bei diesem 2-D-Code nicht um einen "Identifier", sondern um einen kompletten Datensatz handelt. Während 1-dimensionale Barcodes in der Regel eine Art Referenznummer enthalten, über die auf Daten in einer Datenbank zugegriffen wird, kann der PDF417 Code selbst einen kompletten Datensatz transportieren. Es ist auch möglich die Daten mehrerer 1-dimensionaler Codes in einem PDF417 zusammenzufassen und so den Lesevorgang erheblich abzukürzen. 

Ein zweidimensionaler Barcode ist ein Barcode, in dem die Informationen nicht nur von links nach rechts, sondern zusätzlich von oben nach unten veränderlich sind. Wenn wir noch einmal den Vergleich mit der Textzeile heranziehen, so ist der zweidimensionale Barcode eine Übereinanderreihung von vielen Textzeilen oder eben eine Textseite. Daß die Informationen nicht immer in Zeilen angeordnet werden müssen, sei hier nur am Rande erwähnt. So können die Zeilen durchaus auch in konzentrischen Kreisen oder Quadraten angeordnet werden. Für die Vorstellung ist das Zeilenmodell jedoch am einfachsten.Drucker für PDF417 und andere 2D-Barcodes
In jedem Fall müssen Lesegerät und Decoder auf diese Symbologien abgestimmt sein. Derzeit verfügbar sind Laserscanner und CCD-Lesegeräte, die sowohl alle gängigen linearen Barcodes als auch den zweidimensionalen Barcode PDF417 lesen und decodieren kann.
So wie bei der Beschreibung der linearen Barcodes eine Fülle von Randbedingungen und Einschränkungen aufgezeigt wurden, gibt es auch bei zweidimensionalen Barcodes Einschränkungen, zwar andere aber ebenfalls Einschränkungen. 

Für die Praxis stellt sich diese Feststellung jedoch etwas anders dar. Wir wünschen uns zwar ein Wundergerät wie das menschliche Auge, sind aber sehr wohl bereit uns mit Teillösungen zu begnügen, wenn diese ihre vorgegebene Aufgabe erfüllen. Es muß also anforderungsbezogen entschieden werden, ob globale Einschränkungen in der Praxis Einschränkungen darstellen.
Bevor wir verschiedene Einsatzbereiche für lineare und
zweidimensionale Barcodes betrachten, noch einen theoretischen Aspekt, die teilweise zerstörten Labels.
Weiter oben wurde beschrieben, daß eine Beschädigung zur Unlesbarkeit führt und daß das manuelle Erfassen der Informationen zeitaufwendig ist. Handelt es sich bei der Information nur um 10 Zeichen und sind diese in menschenlesbarere Form im unzerstörten Zustand auf dem Barcodelabel vorhanden, so kann manuell erfaßt werden. Besteht die Information jedoch aus 40 oder mehr Zeichen, und sind diese eventuell an mehreren Stellen einer Verpackung aufgedruckt, so wird die manuelle Erfassung wesentlich aufwendiger und fehlerträchtiger.Drucker für PDF417 und andere 2D-Barcodes
Folgerichtig sind Lösungen gefragt, die Sicherheit gegen Unlesbarkeit bieten. Unlesbarkeit kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigsten werden wohl sein, daß ein Teil eines Labels zerstört ist, zum Beispiel durch Verschmutzung, Verschrammung oder gar Abriß und daß Labels nicht (mehr) ebenflächig sind. Den Fall, daß ein Label so schlecht gedruckt wurde, daß es von Beginn an außerhalb der Toleranzen liegt oder, daß Labelgeometrie und Lesegerät nicht aufeinander abgestimmt sind, sollen hier unberücksichtigt bleiben.

Drucker für PDF417 und andere 2D-BarcodesEine Möglichkeit stellt die Redundanz dar, bei der die Informationen mindestens zweimal im 2-D-Code abgelegt werden. Mit etwas Geschick kann es jedoch vorkommen, das beide ( bei doppelter Kodierung ) Informationen an der gleichen Stelle zerstört werden und die Unlesbarkeit wieder vorliegt. Als wesentlich besser haben sich mathematische Verfahren erwiesen, die mit Fehlerkorrekturmethoden bezeichnet werden. Hierbei werden nach bestimmten aufwendigen Rechenverfahren Prüfsummen berechnet, die an verschiedenen Stellen im Label abgelegt werden und den Decoder in die Lage versetzen fehlende Informationen durch Auswertung der Prüfsummen zu berechnen. Generell kann man sagen, je mehr Prüfsummen, desto unwahrscheinlicher der Fall der Unlesbarkeit. In der Praxis haben sich Prüfsummen von 15 bis 25% der Ausgangsdaten als sehr tauglich erwiesen. Damit sind Labels fotokopierbar und sogar telefaxbar.
Bei linearen Barcodes kommt dieses Verfahren (bisher) nicht zum Einsatz. Der Grund ist in der aufwendigeren Decodierung und in dem zusätzlichen Platzbedarf der Prüfsummen im Label zu suchen. Ein weiterer Grund wird sein, daß noch kein Anwender mit soviel Nachdruck nach mehr Lesesicherheit verlangt hat, daß ein Systemanbieter darin eine Chance sah, seine Marktposition auszubauen. PDF417 Code mit hoher Auflösung

Die wesentlichen Vorteile von zweidimensionalen Barcodes gegenüber linearen Barcodes liegen in der Möglichkeit wesentlich mehr (bis zum 50 fachen ) Zeichen in einem Label auf kleinerer Fläche zu verschlüsseln und der Fehlerkorrekturmethode. 

Als Beschränkungen muß man heute noch aufzählen, daß die Spezialisierung der Lesegeräte für Sonderaufgaben wie Long Range Scannen oder Omnidirektional Scannen noch nicht so ausgefeilt sind, wie dies bei linearen Barcodesystemen der Fall ist.

Beim Design eines PDF417 Codes können Fehlerbehebungsstufen (error correction levels) von 0 bis 8 definiert werden. Je höher das gewählte Level ist, desto geringer ist die Anzahl der Zeichen die gespeichert werden kann. Bei der höchsten Fehlerbehebungsstufe kann der Code auch dann noch gelesen werden, wenn 49% der Codewörter beschädigt sind. Scanner für PDF417 und andere 2D-Barcodes

In Abhängigkeit von der gewählten Fehlerbehebungsstufe speichert der PDF417 Code bis zu 1.850 druckbare ASCII-Zeichen oder 2.710 Zahlen. Der Macro PDF417 Code erlaubt es, bis zu 99.999 unterschiedliche PDF417 Codes mit einander zu "verlinken". 

Einsatzgebiete für zweidimensionale Barcodes
Überall dort, wo Daten an einer Stelle erfaßt oder erzeugt werden und diese Daten in Papierform an eine andere Stelle transportiert werden, um dort erneut erfaßt zu werden (und sei es nur teilweise), bietet es sich an, nach geeigneten Möglichkeiten des Datenaustausches zu suchen. Zweidimensionaler Barcode ist eine Lösung, die bei niedrigen Kosten sehr große Flexibilität bietet. Außer einmaligen Installationskosten fallen keine Folgekosten, wie zum Beispiel Kabelmieten, Grund- und Leistungsgebühren für Mailboxen etc. an.
Nachfolgend werden einige Anwendungsbereiche für einen durchgängigen Datenaustausch mit zweidimensionalen Barcodes aufgezeigt. In einigen dieser Fälle ist auch mit teurerer Technik keine Alternative gegeben

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